Wiki:Neo unter Linux einrichten/Konsole

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Neo in der Textkonsole (keine grafische Umgebung = kein X) (root-Rechte erforderlich)

Diese Anleitung beschreibt die Verwendung von Neo auf der Textkonsole (auch bekannt als TTY oder virtuelles Terminal). In jedem Fall benötigt man an irgendeiner Stelle root-Rechte.

Achtung: Bis auf den letzten Weg (Neo als Standardbelegung auf der Konsole) müssen Benutzername und Passwort in QWERTZ eingegeben werden.

Von Hand aktivieren und deaktivieren

Soll Neo von Hand aktiviert werden, muss zunächst die Datei neo.map heruntergeladen werden; anschließend gibt man folgende Zeilen ein:

cd $PFAD_ZUR_DATEI
sudo loadkeys neo

Neo bleibt die Belegung bis sie von Hand deaktiviert oder der Rechner neu gestartet wird.

von Hand deaktivieren

Um zu QWERTZ zurückzukehren, gibt man folgende Zeile ein:

sudo loadkeys de

Neo als Standardbelegung auf der Textkonsole

Debian/Ubuntu

Die Datei /etc/console-setup/boottime.kmap.gz oder /etc/console/boottime.kmap.gz enthält die keymap, die beim Booten geladen wird.

Datei umbenennen und komprimieren:

gzip neo.map
mv neo.map.gz /etc/console-setup/boottime.kmap.gz

Arch Linux

neo.map in ein Unterverzeichnis von /usr/share/kbd/keymaps herunterladen (z. B. i386/qwertz). Dann in der /etc/rc.conf den Eintrag »KEYMAP="neo"« setzen.

Gentoo

neo.map in ein Unterverzeichnis von /usr/share/keymaps herunterladen (z.B. i386/neo). Dann in /etc/conf.d/keymaps den Eintrag »KEYMAP="neo"« setzen.

sonst

Soll Neo schon nach dem Booten auf der Textkonsole zur Verfügung stehen (z.B. für den Loginvorgang), muss in der Datei /etc/sysconfig/keyboard auf die Datei neo.map verwiesen werden. Dazu muss die mit KEYTABLE beginnende Zeile geändert werden zu:

KEYTABLE="/opt/neo/neo"

Anmerkung: statt /opt/neo ist das Verzeichnis anzugeben, in dem die Datei neo.map liegt.


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